// INSTRUMENT

Die Handpan


Ein junges Instrument mit tiefen Wurzeln — zwischen Physik, Handwerk und Spiritualität.

DAS HANG — ZÜRICH, 2000

Die Handpan entstand aus dem Hang — entwickelt von Felix Rohner und Sabina Schärer bei PANArt in Zürich. Inspiriert vom trinidadischen Steelpan und der indischen Ghatam, schufen sie ein völlig neues Instrument: zwei Stahlhalbschalen, handgeschmiedet, gestimmt auf eine pentatonische Scale.

VON ZÜRICH IN DIE WELT

Das Hang war jahrelang kaum zu bekommen — PANArt fertigte jedes Instrument per Hand und in kleiner Stückzahl. Das schuf eine weltweite Faszination. Ab 2007 entstanden erste eigenständige Handpan-Maker, der Begriff „Handpan" etablierte sich als Gattungsname für alle ähnlichen Instrumente.

HEUTE

Weltweit gibt es heute hunderte Maker — von Einzelwerkstätten in Europa bis zu größeren Ateliers in Asien. Jedes Instrument ist ein Unikat. Die Handpan-Community wächst stetig und verbindet Menschen, die im Klang etwas suchen das Sprache nicht erreicht.

AKUSTIK & BAU
TONSPEKTRUM

Eine Handpan klingt in mehreren Schichten gleichzeitig — Grundton, Quinte, Oktave. Diese Obertonstruktur erzeugt den charakteristischen, meditativen Klang der so tief berührt.

BAUMETHODEN

Nitrierter Stahl, Hammerschlag, Glutofen — jede Handpan entsteht durch einen monatelangen Prozess. Die Tonfelder werden einzeln eingehämmert und gestimmt. Kein Instrument klingt wie das andere.

432 Hz vs. 440 Hz

Die meisten Instrumente werden auf 440 Hz gestimmt — den modernen Konzertton. Manche Maker arbeiten mit 432 Hz, der als wärmer und naturnäher empfunden wird. Welche Stimmung die richtige ist, bleibt eine persönliche Entscheidung.

HÖRBEISPIEL
♬ HOPE — Frank Hegenberg
BEFREUNDETE MAKER

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